Trier Sehenswürdigkeiten: Römerstadt, Wein & Tipps
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Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands und hat mehr römische Bauten zu bieten als jeder andere Ort nördlich der Alpen. Sie gehen durch ein rund 1.850 Jahre altes Stadttor, steigen in die Gänge unter den Kaiserthermen hinab, stehen in Konstantins Thronsaal – und lassen den Tag mit Riesling von Mosel und Saar ausklingen. Hier finden Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Trier, die Antikencard im Preischeck, Hoteltipps und die Antwort auf die Frage, wie viele Tage Sie einplanen sollten.
Drei Erlebnisse, die wir empfehlen
Mit einer guten Führung wird die Römerstadt erst richtig lebendig – das sind die am besten bewerteten Touren.
Stadtrundgang mit Weinprobe
Römerzeit, Mittelalter und Moselwein auf einem Spaziergang – in zwei Stunden bekommen Sie Geschichte und Geschmack von Trier zugleich.
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Das Geheimnis der Porta Nigra – Erlebnistour
Ein römischer Centurio in voller Montur führt Sie durch das Stadttor. Unterhaltsam für Erwachsene und ideal, wenn Kinder mit dabei sind.
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Gladiator Valerius – Familientour
Der Gladiator erzählt selbst vom Leben in der Arena. Die bestbewertete Tour in Trier – und die, von der Kinder noch lange reden.
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Warum Trier als älteste Stadt Deutschlands gilt
Die Römer gründeten Augusta Treverorum vor gut 2.000 Jahren an einer Furt über die Mosel. Im 4. Jahrhundert war die Stadt eine der Kaiserresidenzen des Weströmischen Reiches – Konstantin der Große regierte zeitweise von hier aus –, und genau diese Epoche prägt das Stadtbild bis heute. Keine andere deutsche Stadt hat ein Stadttor, eine kaiserliche Palastaula, zwei Thermenanlagen, ein Amphitheater und eine Brücke aus römischer Zeit in Laufweite zueinander.
Römische Wurzeln haben viele Städte an Rhein und Mosel, doch nirgends ist so viel erhalten – und in Trier sind die Bauten bis heute in Gebrauch: Die Basilika ist Kirche, über die Römerbrücke rollt der Verkehr, und im Dom wird seit rund 1.700 Jahren Gottesdienst gefeiert.
UNESCO-Welterbe Trier – neun Bauwerke
Seit 1986 stehen die „Römischen Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier“ auf der Welterbeliste der UNESCO; 2026 feiert die Stadt das 40-jährige Jubiläum. Zum Welterbe gehören neun Bauwerke:
- Porta Nigra
- Kaiserthermen
- Amphitheater
- Barbarathermen
- Konstantinbasilika (Aula Palatina)
- Römerbrücke
- Hohe Domkirche St. Peter
- Liebfrauenkirche
- Igeler Säule – ein römisches Grabmal im Ort Igel, ca. 9 km moselaufwärts
Trier Sehenswürdigkeiten – von der Porta Nigra bis zum Amphitheater
Fast alles liegt auf einer Strecke von knapp zwei Kilometern, von der Porta Nigra im Norden bis zum Amphitheater im Südosten. Ein logischer Rundgang führt von der Porta Nigra über den Hauptmarkt zum Dom, weiter zur Basilika und in den Palastgarten, zu den Kaiserthermen und hinauf zum Amphitheater. Römerbrücke und Barbarathermen liegen als Abstecher Richtung Fluss.
Porta Nigra
Das „Schwarze Tor“ ist das Wahrzeichen Triers und das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Der Grundstein wurde um das Jahr 170 gelegt; verbaut wurden rund 7.200 Sandsteinblöcke ohne Mörtel, zusammengehalten von Eisenklammern. Im 11. Jahrhundert ließ sich der Einsiedler Simeon im Turm einmauern, nach seinem Tod wurde das Tor zur Kirche umgebaut – bis Napoleon 1803 die kirchlichen Anbauten entfernen und die römische Form wiederherstellen ließ. Deshalb sehen Sie beim Aufstieg durch die Geschosse heute sowohl römische Bögen als auch Spuren der Kirche.
Eintritt ca. 6 € für Erwachsene (3 € für Kinder von 6 bis 17 Jahren). Täglich geöffnet: April–September 9–18 Uhr, März und Oktober 9–17 Uhr, November–Februar 9–16 Uhr; letzter Einlass eine halbe Stunde vor Schließung.
Die Porta Nigra wird über mehrere Jahre abschnittsweise restauriert, Teile der Fassade können eingerüstet sein. Das Tor ist trotzdem regulär geöffnet, einzelne Gänge im Inneren können aber gesperrt sein. Auch in den Kaiserthermen und im Amphitheater laufen Restaurierungen, sodass einzelne Bereiche geschlossen sein können.
Hauptmarkt und Judengasse

Fünf Gehminuten von der Porta Nigra entfernt, am Ende der Simeonstraße, öffnet sich der Hauptmarkt – einer der schönsten Marktplätze Deutschlands. Das Marktkreuz wurde im 10. Jahrhundert errichtet, als der Erzbischof der Stadt das Marktrecht verlieh. Rund um den Platz stehen Fachwerkhäuser, Renaissancefassaden, das gotische Festhaus Steipe und der Petrusbrunnen. Ein schmales Tor führt vom Markt in die Judengasse – eine Erinnerung daran, dass Trier eine der frühen jüdischen Gemeinden im Rheinland hatte.
Trierer Dom und Liebfrauenkirche
Der Dom bezeichnet sich als älteste Bischofskirche Deutschlands. Um einen römischen Kern herum wurde in fast allen Stilepochen weitergebaut: romanisches Westwerk, gotische Details, barocke Ausstattung. Hier wird der Heilige Rock aufbewahrt, der Überlieferung nach das Gewand Jesu, das seit seiner ersten Zeigung 1512 Pilger anzieht. Der Eintritt ist frei; geöffnet ist täglich von 6.30–18 Uhr (April–Oktober) bzw. 6.30–17.30 Uhr (November–März), während der Gottesdienste allerdings nicht für Besichtigungen.
Direkt daneben steht die Liebfrauenkirche, um 1230 begonnen und zusammen mit der Elisabethkirche in Marburg die älteste gotische Kirche Deutschlands. Ihr Grundriss ist ein ungewöhnliches, in einen Kreis eingeschriebenes Kreuz – stellen Sie sich in die Mitte und beobachten Sie, wie die Säulen hintereinander „verschwinden“. Beide Kirchen sind durch einen Gang miteinander verbunden.
Konstantinbasilika und Kurfürstliches Palais

Die Konstantinbasilika entstand um 310 als Thronsaal des Kaisers, die Aula Palatina. Der Raum ist rund 67 Meter lang und 33 Meter hoch – ohne eine einzige Stütze –, und gerade diese Leere beeindruckt beim Eintreten. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist sie evangelische Kirche. Der Eintritt ist frei (außer bei Konzerten). Im Sommer ist montags bis samstags 10–18 Uhr und sonntags 14–18 Uhr geöffnet; im Winter sind die Zeiten kürzer, mit Mittagspause.
Gleich daneben liegt das rosafarbene Kurfürstliche Palais im Rokokostil, einst Residenz der Trierer Erzbischöfe und Kurfürsten. Das Gebäude wird heute von der Verwaltung genutzt; für Besucher sind vor allem die Fassade und der barocke Palastgarten interessant.
Kaiserthermen, Barbarathermen und Thermen am Viehmarkt
Die Kaiserthermen wurden Ende des 3. Jahrhunderts als Geschenk des Kaisers an die Bürger begonnen, als Bad aber nie fertiggestellt – im 4. Jahrhundert diente die Anlage vermutlich als Kaserne. Am spannendsten sind die unterirdischen Bedienungsgänge, die für das Heizpersonal angelegt wurden; darüber ragt die hohe Ruinenwand auf, eines der bekanntesten Postkartenmotive Triers. Eintritt ca. 6 €.
Die Barbarathermen unten am Fluss waren im 2. Jahrhundert die zweitgrößte Badeanlage des ganzen Römischen Reiches, rund 42.000 Quadratmeter groß. Betreten kann man die Ruinen nicht, aber ein erhöhter, barrierefreier Steg mit neun Infostationen führt kostenlos über das Gelände. Die Thermen am Viehmarkt mitten in der Stadt, unter einem modernen Glasbau, sind in der Antikencard enthalten, gehören aber nicht zum UNESCO-Welterbe.
Amphitheater
Die Arena wurde Ende des 2. Jahrhunderts in den Hang des Petrisbergs gebaut und fasste bis zu 18.000 Zuschauer. Das Spannendste liegt unter dem Arenaboden: der Keller mit Resten der Bühnenmaschinerie – einem Aufzug, der Tiere und Kulissen nach oben hob – und den Zellen, in denen Gladiatoren und wilde Tiere warteten. Von den Kaiserthermen sind es etwa 15 Minuten zu Fuß bergauf. Eintritt ca. 6 €.
Römerbrücke
Die Pfeiler der Römerbrücke entstanden zwischen 142 und 150 und tragen bis heute den Verkehr über die Mosel – es ist die älteste Brücke Deutschlands. Die Bögen sind jünger, doch wenn Sie unten am Ufer stehen und die dunklen Steinblöcke der Pfeiler betrachten, sehen Sie dieselben Steine, über die einst römische Legionäre marschierten. Die Brücke ist auch ein guter Startpunkt für einen Abendspaziergang am Fluss Richtung Zurlauben, dem alten Fischer- und Schifferviertel mit Terrassen am Wasser.
Rheinisches Landesmuseum und Goldschatz

Wenn Sie an der Mosel nur ein Museum schaffen, nehmen Sie dieses. Das Landesmuseum gehört zu den bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands, der Rundgang führt auf über 3.500 Quadratmetern von der Steinzeit bis zum letzten Kurfürsten. Höhepunkte sind die römischen Mosaiken – mehr als irgendwo sonst nördlich der Alpen –, die Grabdenkmäler mit Alltagsszenen wie dem Neumagener Weinschiff und der Goldschatz: über 18,5 Kilogramm römische Goldmünzen, rund 2.500 Stück, 1993 beim Bau einer Tiefgarage entdeckt. Es ist der größte je gefundene römische Goldmünzschatz.
Geöffnet Dienstag–Sonntag 10–17 Uhr, montags geschlossen. Eintritt ca. 10 € für Erwachsene, Audioguide inklusive. Das Museum liegt am Palastgarten, wenige Minuten von den Kaiserthermen.
Karl-Marx-Haus
Karl Marx wurde 1818 im Haus Brückenstraße 10 geboren, einem bürgerlichen Barockhaus zwischen Hauptmarkt und Mosel. Heute betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung hier ein Museum über Marx’ Leben, sein Werk und dessen Wirkung. Täglich geöffnet 10–18 Uhr (kein Einlass 13–13.30 Uhr), Eintritt ca. 7 €.
Antikencard Trier – lohnt sich das Kombiticket?
Die Antikencard ist das Kombiticket für die kostenpflichtigen Römerbauten – Porta Nigra, Kaiserthermen, Amphitheater und Thermen am Viehmarkt – plus das Rheinische Landesmuseum. Basilika, Dom, Liebfrauenkirche, Römerbrücke und der Steg über die Barbarathermen sind frei zugänglich.
| Karte | Preis 2026 | Enthalten |
|---|---|---|
| Antikencard Basic | 18 € | Zwei Römerbauten nach Wahl + Landesmuseum |
| Antikencard Premium | 28 € | Alle vier Römerbauten + Landesmuseum |
| Einzeltickets | ca. 6 € pro Bauwerk, 10 € Museum | – |
Die Rechnung ist schnell gemacht: Zwei Bauwerke plus Museum kosten einzeln 22 €, mit Basic 18 €; alle vier plus Museum einzeln 34 €, mit Premium 28 €. Für Familien besonders attraktiv: Beide Karten gelten für einen Erwachsenen mit bis zu vier Kindern unter 18 Jahren und bleiben bis zum Ende des Kalenderjahres gültig – Sie müssen also nicht alles an einem Tag schaffen. Die Karte ist personengebunden und an den Römerbauten, im Museum und in der Tourist-Information an der Porta Nigra erhältlich.
Beginnen Sie mit dem Landesmuseum. Nach dem Goldschatz und dem Modell der römischen Stadt verstehen Sie plötzlich, wie Kaiserthermen, Basilika und Palastbezirk zusammenhingen – und die Ruinen machen danach deutlich mehr Spaß. Nur montags nicht, da ist das Museum zu.
Wein in Trier – Mosel, Saar und Ruwer
Trier ist die einzige Großstadt an der Mosel und liegt dort, wo drei Weinbaugebiete zusammenkommen: Die Mosel fließt durch die Stadt, die Saar mündet kurz oberhalb, die Ruwer kurz unterhalb. Steile Riesling-Lagen gibt es damit im Umkreis weniger Kilometer in alle Richtungen – und Weinberge sogar im Stadtgebiet, etwa im Stadtteil Olewig unterhalb des Amphitheaters. Worin sich die Weine der drei Täler unterscheiden, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Mosel-Riesling.
Ältester Weinkeller Deutschlands – Vereinigte Hospitien
Am Krahnenufer nahe der Mosel betreibt die Stiftung Vereinigte Hospitien ein Weingut mit Lagen an Mosel und Saar; der Wein finanziert die Alten- und Pflegeeinrichtungen der Stiftung. Der Keller, der als ältester Weinkeller Deutschlands beworben wird, hat römische Wurzeln: Die ältesten Teile gehen auf einen römischen Speicherbau zurück, später gehörte das Gebäude zum Kloster St. Irminen. Bei der „Kellerentdeckerführung“ gehen Sie durch die Gewölbe und probieren Weine aus den eigenen Spitzenlagen.
Wer Stadt und Wein verbinden möchte, wählt den Stadtrundgang mit Weinprobe – das meistgebuchte Erlebnis in Trier. Aufs Wasser geht es mit der Schifffahrt von Trier die Saar hinauf nach Saarburg mit Landgang – rund sechs Stunden und eine entspannte Art, die Saar-Weinberge zu sehen. Weitere Schiffstouren im Tal finden Sie in unserem Beitrag zur Flusskreuzfahrt auf der Mosel.
Trierer Weihnachtsmarkt 2026
Der Trierer Weihnachtsmarkt zählt zu den schönsten im Westen Deutschlands, nicht zuletzt wegen der Kulisse: Die Buden stehen auf dem Hauptmarkt und auf dem Domfreihof vor dem Westwerk des Doms. Rund 90 Holzhütten verkaufen Kunsthandwerk, Glühwein und Reibekuchen.
- Termin: 20. November–22. Dezember 2026 (geschlossen am Totensonntag, 22. November)
- Öffnungszeiten: Mo–Do 11–20.30 Uhr, Fr–Sa 11–22 Uhr, So 11–20 Uhr
- Eintritt: frei
An den Wochenendabenden wird es sehr voll. Kommen Sie besser an einem Wochentag nachmittags und buchen Sie Ihr Hotel frühzeitig – der Dezember gehört zu den bestgebuchten Monaten der Stadt. Wie sich die Jahreszeiten an der Mosel unterscheiden, lesen Sie unter beste Reisezeit für die Mosel.
Anreise nach Trier
- Mit der Bahn: Der Regional-Express entlang der Mosel braucht von Koblenz rund 1 Std. 20 Min. bis 1 Std. 30 Min. und fährt den ganzen Tag über regelmäßig. Unterwegs hält er unter anderem in Cochem, sodass sich Trier gut mit Cochem und Koblenz kombinieren lässt. Mit dem Deutschlandticket (derzeit 63 € im Monat) sind Sie im RE ohne Aufpreis unterwegs – Fernzüge wie IC und ICE sind ausgenommen.
- Mit dem Auto: Aus Richtung Koblenz fahren Sie über die A48 und A1, aus Richtung Saarbrücken über die A1; in die Stadt führt dann der Autobahnzubringer A602. Aus Luxemburg kommen Sie über die A64. In der Innenstadt gibt es mehrere Parkhäuser; die Römerbauten selbst haben keine eigenen Parkplätze.
- Mit dem Wohnmobil: Parken Sie außerhalb der engen Altstadt und gehen Sie zu Fuß hinein. Stellplätze in und um Trier stellen wir in unserem Ratgeber Wohnmobil an der Mosel vor.
- Mit dem Flugzeug: Wer aus Österreich oder der Schweiz anreist, landet am bequemsten in Luxemburg (Findel), je nach Strecke etwa 40–60 km entfernt. Von dort meist mit dem Bus zum Hauptbahnhof Luxemburg und weiter mit dem Regionalzug nach Trier Hbf (knapp eine Stunde); werktags gibt es auch Direktbusse – prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne vor der Reise.
Vom Trierer Hauptbahnhof sind Sie in etwa zehn Minuten zu Fuß an der Porta Nigra. Die gesamte Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden.
Wie viele Tage für Trier?
Ein Tag reicht für Porta Nigra, Hauptmarkt, Dom, Basilika, Kaiserthermen und Amphitheater in ruhigem Tempo – für das Landesmuseum bleibt dann aber kaum Zeit. Zwei Tage sind besser: am ersten die Römerstadt, am zweiten Museum, Weinkeller und ein Nachmittag am Fluss oder ein Ausflug in die Weintäler. Mit dem Auto können Sie anschließend moselabwärts nach Bernkastel-Kues weiterfahren, etwa eine Stunde entfernt, oder einen Tag in Luxemburg einlegen.
Für Gruppen, die einen eigenen Guide und ein angepasstes Tempo möchten, gibt es eine private Stadtführung für bis zu 15 Personen. Für einen Tagesausflug über die Grenze bietet sich eine Ganztagestour durch Luxemburg mit Natur, Geschichte und Burgen an (Bewertung 4,5) – achten Sie bei der Buchung auf den Startpunkt.
Übernachten in Trier – Hotels in der Altstadt
Am besten wohnen Sie in der Altstadt oder direkt daneben – dann erreichen Sie alles zu Fuß und gehen nach dem Abendessen bequem zurück. Drei Hotels in guter Lage:
Mercure Hotel Trier Porta Nigra

Vier-Sterne-Hotel mit 106 Zimmern am Porta-Nigra-Platz 1, direkt gegenüber dem Stadttor und rund 500 Meter vom Bahnhof. Wer morgens auf die Porta Nigra blicken möchte, bucht ein Superior-Zimmer. Restaurant, Bar und eine kostenpflichtige Hotelgarage sind vorhanden – praktisch, wenn Sie mit dem Auto anreisen.
ibis Styles Trier

Preiswerte Alternative im ehemaligen Postgebäude in der Metzelstraße 12, in der Altstadt nahe der Porta Nigra. Manche Zimmer haben bis zu 4,5 Meter Deckenhöhe, Kaffee, Tee und Wasser gibt es bis 22 Uhr kostenlos in der Lobby. Familienzimmer sind vorhanden.
Romantik Hotel Zur Glocke

Kleines Haus mit 16 Zimmern in der Glockenstraße 12, in der Fußgängerzone nur einen Steinwurf vom Dom. Im Wirtshaus im Erdgeschoss wird seit 1803 gekocht – bis 1906 unter dem Namen „Zur wilden Gans“ –, heute eine feste Adresse für regionale Küche und Moselwein. Die Kellergewölbe ruhen auf Fundamenten der Dombefestigung aus dem 10. Jahrhundert. Auch wenn Sie woanders übernachten: Fürs Abendessen ist die Glocke eine gute Wahl.
Lieber zwischen den Reben außerhalb der Stadt? Dann lesen Sie unseren Beitrag Übernachten beim Winzer an der Mosel.
Häufige Fragen zu Trier
Ist Trier wirklich die älteste Stadt Deutschlands?
Trier wurde vor gut 2.000 Jahren von den Römern gegründet und wird oft als älteste Stadt Deutschlands bezeichnet. Andere Städte wie Worms oder Köln erheben ähnliche Ansprüche, aber keine deutsche Stadt hat so viele erhaltene Römerbauten – neun davon sind seit 1986 UNESCO-Welterbe.
Was kostet die Antikencard und lohnt sie sich?
Basic kostet 18 € (zwei Römerbauten + Landesmuseum), Premium 28 € (alle vier + Museum). Wer das Museum und mindestens zwei Bauwerke besucht, spart Geld. Die Karten gelten für einen Erwachsenen mit bis zu vier Kindern unter 18 Jahren bis zum Ende des Kalenderjahres.
Wie viele Tage braucht man für Trier?
Ein Tag reicht für die großen römischen Sehenswürdigkeiten. Mit zwei Tagen schaffen Sie auch das Rheinische Landesmuseum, eine Weinprobe und einen Spaziergang an der Mosel ohne Hektik.
Wann ist der Trierer Weihnachtsmarkt 2026?
Vom 20. November bis 22. Dezember 2026 auf dem Hauptmarkt und dem Domfreihof, geschlossen am Totensonntag (22. November). Täglich ab 11 Uhr geöffnet.
Kann ich mit dem Deutschlandticket nach Trier fahren?
Ja. Der Regional-Express von Koblenz entlang der Mosel nach Trier ist im Deutschlandticket (derzeit 63 € im Monat) enthalten. Nur Fernverkehrszüge wie IC und ICE kosten extra.
Was ist in Trier besonders gut für Kinder?
Der Keller des Amphitheaters und die unterirdischen Gänge der Kaiserthermen kommen fast immer gut an, ebenso die kostümierten Guides der Gladiatorentour und der Porta-Nigra-Tour. Kinder unter 6 Jahren haben in den Römerbauten freien Eintritt.
Weitere Städte am Fluss finden Sie in unserer Übersicht Orte an der Mosel, und auf der Mosel-Karte sehen Sie, wie Trier im Verhältnis zum restlichen Tal liegt.
- Zentrum der Antike (GDKE) – Porta Nigra – Geschichte, Öffnungszeiten, Preise, Restaurierung
- Zentrum der Antike – Kaiserthermen – Geschichte, unterirdische Gänge, Preise
- Zentrum der Antike – Amphitheater – Datierung, Fassungsvermögen, Arenakeller
- Zentrum der Antike – Barbarathermen – Größe, Steg, freier Zugang
- Zentrum der Antike – Antikencard – Kartenarten, Preise, Leistungen
- Rheinisches Landesmuseum Trier – Programm 2026 – Öffnungszeiten, Eintritt, Goldschatz, 40 Jahre Welterbe, die neun Welterbe-Bauwerke
- Trier Tourismus – Konstantinbasilika – Datierung, Nutzung, Öffnungszeiten
- Trier Tourismus – Dom und trierer-dom.de – Heiliger Rock, Öffnungszeiten, älteste Bischofskirche
- Trier Tourismus – Weihnachtsmarkt und trierer-weihnachtsmarkt.de – Termine und Öffnungszeiten 2026
- Friedrich-Ebert-Stiftung – Museum Karl-Marx-Haus – Öffnungszeiten und Preise
- Weingut Vereinigte Hospitien – „ältester Weinkeller Deutschlands“, Kellerführungen, Mosel und Saar
- Accor – Mercure Trier Porta Nigra, ibis Styles Trier und Romantik Hotel Zur Glocke – Adressen und Fakten
- Deutsche Bahn – Fahrzeiten Koblenz–Trier; Deutschlandticket – Preis und Geltungsbereich
- Wikipedia (ergänzend) – Liebfrauenkirche, Römerbrücke, Maße der Konstantinbasilika, Goldschatz
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026. Fakten anhand der obigen Quellen geprüft; Preise und Öffnungszeiten können sich ändern.
